Sport - Freizeit

Die Grundkenntnisse des Kajaksports

Ein Kajakkurs ist eine tolle Erfahrung. Dabei wird den Teilnehmern beigebracht, wie sie mit dem kleinen, schaukeligen Boot richtig umgehen können. Nicht nur die Steuerung des Kajaks wird den Sportlern näher gebracht, sondern auch die verschiedensten Techniken, um das Boot wieder in eine aufrechte Position manövrieren zu können, sollte es umkippen, was bei hohen Wellen, von denen es im Wildwasser ja viele gibt, oftmals der Fall sein kann.

Um zu verhindern, dass sich das Kajak durch Spritzwasser mit Wasser füllt, tragen die Kajakfahrer eine Spritzdecke. Sie ist die Verbindung zwischen dem Boot und dem Paddler. Dadurch werden auch die Kajakfahrer im Boot fixiert. Im Falle des Umkippens wird durch die Spritzdecke auch verhindert, dass das Boot nachher voller Wasser ist.

Durch die Eskimorolle, die die Teilnehmer am Kajakkurs lernen, können sie sich selbst mit samt dem Kajak umdrehen, sollten sie umkippen.

Diese Fähigkeit kann im Wildwasser sehr nützlich werden, denn man kippt schneller um, als man denkt. Eine Kollision mit einem, aus dem Wasser ragenden Stein, oder mit einem anderen Kajak reicht oft schon aus, um das Kajak zu kippen.

Um zu verhindern, dass der Kajakfahrer, der sich nunmehr im Wasser befindet, ans Ufer waten muss, was sehr mühsam sein kann und sich dann mühevoll, am oft matschigen Gewässerrand wieder in sein Boot quälen muss, sollte die Technik der Eskimorolle in jedem Fall zuvor, bevor es auf Traun, Enns, Salza und Co. geht, in einem Kajakkurs, erlernt werden.

Infos zum Autor "Lilly Hayden":

E-Mail: lilly.hayden(at)gmx.net
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