Eine kurze Handyübersicht
Detaillierte Informationen über Handys und Tarife gibt es im Internet reichlich. Jeder Mobilfunkanbieter hat eine eigene Internetpräsenz, dazu kommen noch unzählige Onlineshops. Die Branche entwickelt sich beständig weiter, und nichts ist so alt wie die aktuelle Neuigkeit von gestern. Deshalb soll es in dieser Handyübersicht mehr um grundsätzliche Informationen gehen.
Als Verbraucher hat man zunächst die Wahl zwischen einem Vertragshandy und einem Prepaid-Handy ohne Vertrag. Beides kann die richtige Wahl sein – abhängig davon, zu welchem Zweck der Verbraucher sein Handy nutzen möchte.
Ein Prepaid-Handy bietet den Vorteil, dass der Besitzer mehr Kontrolle über die Mobilfunkkosten hat. Er zahlt eine bestimmte Summe auf das Handy-Konto ein und kann das Guthaben anschließend abtelefonieren. Ein Prepaid-Handy ist eine gute Möglichkeit für Eltern, um den Überblick über die Telefonkosten ihrer Kinder zu behalten. Ein eigenes Handy verleitet so manchen Teenager zum „Dauersimsen“, ohne an die Gebühren zu denken. Bei Prepaid-Handys gibt es keine Vertragsbindung und keine Grundgebühr. Sie sind damit eine preisgünstige Alternative für Personen, die wenig telefonieren und hauptsächlich erreichbar sein wollen. Der Nachteil gegenüber einem Vertragshandy besteht in deutlich höheren Minutenpreisen. Deshalb ist für Vieltelefonierer ein Vertragshandy meist die günstigere Lösung.
Zu einem Mobilfunkvertrag bekommt der Kunde häufig ein günstiges oder sogar kostenloses Vertragshandy als Zugabe. Manchmal gibt es noch bessere Konditionen, wenn man einen Handyvertrag online abschließt. In der Regel bieten Mobilfunkbetreiber unterschiedliche Tarife an. Internetseiten mit einer Handyübersicht haben oft so genannte Tarifrechner, mit denen Verbraucher die verschiedenen Tarife und Anbieter direkt miteinander vergleichen können. Ähnliches gibt es auch in Tabellenform. Hilfreich kann es sein, das eigene Telefonverhalten zu analysieren. Denn abhängig davon, wie oft, wie lange und zu welchen Tageszeiten jemand telefoniert, kann ein Vertrag mit höherer Grundgebühr bei niedrigem Minutenpreis oder ein Tarif mit niedriger Grundgebühr bei höherem Minutenpreis die günstigere Alternative sein. Die Bezahlung erfolgt beim Vertragshandy nach dem Postpaid-Zahlungssystem. Hierbei stellt der Mobilfunkbetreiber dem Kunden am Monatsende die in Anspruch genommenen Leistungen in Rechnung. Die Kontrolle über die Kosten zu behalten ist dabei relativ schwierig.
Manchmal gibt es am Ende des Monats eine böse Überraschung. Insbesondere 0190er und 0180er Nummern sowie Auslandsgespräche können hohe Kosten verursachen. Eine weitere preisgünstige Alternative kann in einer Handy-Flatrate bestehen. Mit diesem Vertrag braucht man sich keine Gedanken über Minutenpreise zu machen. Die Handykosten werden zu einem Pauschalpreis abgerechnet und sind - unabhängig davon, wie häufig oder wie lange der Kunde telefoniert – mit der Flatrate abgedeckt. Allerdings sollte man sich vor Vertragsabschluss erkundigen, ob wirklich alle Leistungen inklusive sind. Manchmal sind bestimmte Leistungen ausgenommen. Interessant sind Handy-Flatrates vor allem für Vielnutzer, die lange und häufig von ihrem Handy Gebrauch machen.
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