Gesundheit

Was hat es mit der Magersucht auf sich?

Viele Menschen haben zu ihrem Körper ein gestörtes Verhältnis. Dass einem seine Haare und sein Gesicht nicht gefallen, ist ein eher harmloses Detail, dass jedoch auch Anzeichen für ein bestimmtes Krankheitsbild sein kann – Magersucht. Magersucht fängt nämlich in der Regel mit einem verzehrten Bild von sich selbst an. Man findet sich nicht schön, meint man hätte hier und da Fettpölsterchen, die natürlich weg müssen. Abnehmen sehen viele von diesen Symptomen Betroffene dabei als letzten Ausweg. Sie vermindern die Aufnahme ihrer Nahrung in der Regel so stark, dass sie zum Teil “abmagern bis auf die Knochen”. Der Fachbegriff für Magersucht lautet im Übrigen Anorexia nervosa bzw. Anorexia mentalis.

Man bezeichnet dabei jemanden als magersüchtig, der einen Body-Mass-Index von unter 17,5 hat. Betroffen von Magersucht sind vorwiegend weibliche Jugendliche, aber auch männliche Jugendliche gibt es, die von Magersucht betroffen sind. Deren Gedanken kreisen – Tag und Nacht – ständig um das eine Thema: Gewicht und Ernährung. Magersucht kann schwerwiegende Folgen haben – für Körper und für Geist. Auswirkungen können sich dabei zum Beispiel auf Herz, Blut und Hormone, aber auch Knochen ergeben. Dass er von Magersucht betroffen ist, gibt ein Betroffener in der Regel nicht zu. Hilfe kann also nur ganz zaghaft und langsam einsetzen.

Infos zum Autor "silvie":
Silvia Kühn
E-Mail: kuehn(at)trendmile.com
Web: http://

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