Geschenke

Christstollen

Es gibt wohl im europäischen Kulturraum niemanden%, dem Weihnachtsgebäck nicht schmeckt. Wer mit “Winterzeit” nur Frost und Kälte verbindet, oder wer die Hatz nach dem passenden Geschenk nur als Stress empfindet, der fühlt sich dennoch an gemütliche Winterabende erinnert, wenn die ersten Plätzchen des Jahres die Wohung mit ihrem Duft durchziehen.
Doch gibt es auch beim Weihnachtsgebäck Unterschiede in der Qualität, der Geschmack der Backwerke ist sehr unterschiedlich. Am besten ist man beraten, wenn man selbst die Initiative ergreift und backt. Auf diese Weise kann man viel variieren. Zimtsterne, Vanillekipferl und Lebkuchen werden so, wie es dem späteren “Esser” gefällt. Denn manchen Leuten gefällt die Geschmacksnote von Zimt, Nelken und Anis nur in kleinen Mengen, während andere dagegen völlig unempfindlich sind.
Dann gibt es noch die traditionellen Tortenrezepte von Oma. Falsch ist es sicherlich nicht, sie heraus zu kramen und zu erkennen, mit welch einfachen Mitteln zu frühren Zeiten ein Christstollen hergestellt werden konnte. Ganz ohne Backmischung oder Fertigprodukte. Begrenzte Zeit und Stress im Job legitimieren es heutzutage jedoch, Teile aus dem Tortenrezept zu variieren und den Rest mit Fertigprodukten zu ergänzen. Denn zum Beispiel kandierte Früchte für den Christstollen selber herzustellen ist wirklich eine Arbeit, die viel Zeit in Anspruch nimmt und daher auch umgangen werden kann.
Hat man alle Komponenten eingekauft, rentiert es sich beim Backen von Weihnachtstorten oder Plätzchen, nicht in Stress zu geraten. Das Ergebnis ist eigentlich zweitrangig, sondern auch die Herstellung nach den Vorgaben im Torten- oder Plätzchenrezept macht Spaß . Das Backen sollte zum Erlebnis werden, besonders gut ist es mit ein paar lieben Helfern aus der Familie. Da ist für jeden Arbeit dabei. Der eine sorgt für das exakte Wiegen der Zuaten, die dann vom nächsten gut verrührt werden und einen schönen Teig ergeben. Den besten Job hat derjenige, der am Schluss die Schüssel auskratzen darf. Bleibt am Ende etwas übrig, kann man überschüssige Backwaren gut zu Weihnachten verschenken. Viele Verwandte und Freunde freuen sich nämlich am meisten darüber, wenn sie ein selbstgemachtes Geschenk zu Weihnachten bekommen.

Daniel Konrads hegoko@freenet.de

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