NRW tut viel fuer seine Jugendlichen
Der Einstieg in den Arbeitsmarkt ist für Jugendliche nicht immer einfach, oft gelingt es auch nicht sofort.
Die Schule ist beendet und noch immer steht der Jugendliche ohne Ausbildungsplatz da. Leider ist dies in den vergangen Jahren ein immer häufiger werdendes Bild geworden. Mehrere tausende Jugendliche finden jedes Jahr keine Ausbildungsstelle. Auch in NRW suchen viele junge Menschen nach wie vor nach einer beruflichen Perspektive und einem passenden Ausbildungsplatz.
Berufskollegs nehmen jährlich ca. 40.000 Schüler und Schülerinnen auf, um sie in speziellen Klassen berufsorientiert zu unterrichten.
Mit einem neuen Programm versucht das Land Nordrhein-Westfalen nun, Jugendliche praktische Lerninhalte zu vermitteln und den beruflichen Einstieg zu erleichtern. Im Rahmen dieses Programms absolvieren die Jugendlichen direkt nach der Schule, sofern sie keinen Ausbildungsplatz erhalten haben, ein freiwilliges Werkstattjahr. In Weiterbildungswerkstätten können die berufsschulpflichtigen ihre praktischen Fähigkeiten zu erweitern und das Erlernte im Betriebsalltag zu erproben und umzusetzen. Auf diese Weise wird den jungen Erwachsenen konkret bei der beruflichen Orientierung geholfen und der Einstieg in die Arbeitswelt erleichtert.
Ähnlich wie bei der dualen Ausbildung besuchen die Jugendlichen an zwei Tagen auch weiterhin das Berufskolleg. Die anderen Tage verbringen sie in der Ausbildungswerkstatt um unter der Aufsicht von erfahrenen Ausbildern praktisch zu arbeiten. In einem Praktikum können sie dann ihr erworbenes Wissen und die praktischen Fähigkeiten erproben.
Während der ganzen Zeit stehen den Jugendlichen kompetente Ansprechpartner zur Seite, die sie auf ihrem Weg betreuen.
Das Werkstattjahr ist aber nur der erste von mehreren Bausteinen für die 3. Säule der Berufsausbildung. Neben den beiden anderen Säulen „akademische Ausbildung“ und der „Ausbildung durch eine Lehre“ soll auch die 3. Säule gestärkt werden.
Das Ziel dieser Projekte ist es, den Jugendlichen zahlreiche Stellenangebote in der Berufswelt anbieten zu können, damit sie ausreichende berufliche Perspektiven haben.
Autor: Sandra Müller
Mail: vz(at)hub-eisenach.de
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