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Angst vor Dämonen und Schatten?

Die Nacht hat den Menschen schon immer Angst gemacht. Man sieht als Homo Sapiens in dieser lichtlosen Zeit schlecht bis gar nicht. Man kann sich nur auf die anderen Sinne verlassen. Oder doch nicht? Es raschelt um einen herum, irgendwo scheint etwas leise aneinander zu reiben. Es riecht auch auf einmal seltsam. Die innere Alarmanlage gibt einem die Information “Du bist gerade nicht allein!”. In dieses Gefühl legt man dann Vorstellungen von Schattenwesen, Raubtieren oder raubtierähnlichen Wesen. Gibt es vielleich doch Werwölfe? Zack, das Licht wird angeknipst, man sitzt allein im Bett und belächelt sich selbst für seine Angst. Aber nur, bis das Licht wieder ausgeht….. Die Angst, die früher eingesetzt wurde, um ganze Menschenmassen lenkbar zu machen, funktioniert, dank Überlieferungen, noch heute. Ursprünglich als Erklärung für Unbekanntes, später als Mittel der Macht missbraucht, hat der Aberglaube seine Wirkung nicht verloren. Was damals Geschichtenerzähler weitergaben, erledigt heute die DVD im Heimkino. Die Wirkung bleibt aber die gleiche. Der Verstand weiß, dass es keine Monster, Geister und Hexen gibt. Aber es gibt auch den Zweifel. Gesät durch so viele Erzählungen und Berichte. Denn es kann ja nicht alles erfunden sein. Ein angesehener Mensch würde doch seinen Ruf nicht aufs Spiel setzen. Man glaubt ihm. Als Wortspiel könnte die Definition Aberglaube so zu sehen sein: an weiß es besser, aber man glaubt auch, dass das andere wahr sein könnte.

Infos zum Autor "silvie":
Silvia Kühn
E-Mail: kuehn(at)trendmile.com
Web: http://

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